Teil eines Werkes 
5. Theil (1824)
Entstehung
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gen, als wenn ſie genoͤthigt ſind, die Vorzuge derſelben einem Dritten aus einander zu ſetzen, wobei die Nothwendigkeit, unparteilich zu ſchei⸗ nen, die Wirkung hat, daß die entgegenge⸗

ſetzten Gruͤnde weit redlicher dargelegt werden,

als es bei ſtiller Erwaͤgung geſchieht.

David glaubte nun nach dem Schluſſe ſei⸗ ner Rede ſich deutlicher erklaͤren, und ſeinem Freunde ſagen zu muͤſſen, daß er keineswegs von einer bloßen Vorausſetzung, ſondern von einem Falle geſprochen hätte, woruͤber Ruben Butler durch ihn und den Herzog von Argyle bald aufgefodert werden ſollte. David war nicht ganz ohne Beſorgniß, als Butler auf dieſe Mittheilung erwiderte, daß er dasjenige, was ſein Freund mit ſo wohlwollender Abſicht geſagt haͤtte, uͤber Nacht erwaͤgen und ihm am naͤchſten Morgen eine Antwort bringen wollte. Das Vatergefuͤhl ſiegte nun bei dem alten Manne. Er drang in Butler, den Abend bei ihm zuzubringen, und, was ſehr ſelten bei ſei⸗ nen Mahlzeiten geſchah, er hohlte eine, ja zwei Flaſchen alten ſtarken Doppelbieres. Er ſprach von ſeiner Tochter, ihren Vorzuͤgen, ih⸗