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Maͤdchen? ſprach der Herzog, aufmunternd. Oder wollteſt Du die Herzoginn ſehen?
Ich habe mit Euch zu ſprechen, gnaͤdiger Herr— ich meine mit Euer Gnaden.
Und was iſt's denn, gutes Kind? antwor⸗ tete der Herzog mit demſelben milden und auf⸗ munternden Tone.
Johanna blickte auf den Kammerdiener.
Geht hinaus, Archibald, ſprach der Herzog, und wartet im Vorzimmer.
Der Diener entfernte ſich.„Und nun ſetze Dich, mein gutes Maͤdchen, fuhr der Herzog fort, Komm zu Athem, nimm Dir Zeit und ſage mir, was dein Anliegen iſt. Dein Anzug ſagt mir, daß Du eben erſt aus dem armen al⸗ ten Schottland kommſt. Biſt Du in deinem bunten Plaid durch die Stadt gegangen?
Nein, gnaͤdiger Herr, erwiderte Johanna, eine Freundinn brachte mich her, in einer von den Straßenkutſchen, eine ſehr achtbare Frau— fuhr ſie fort, und ihr Muth ſtieg, als ſie ſich an den Ton ihrer Stimme in der Gegenwart eines ſolchen Mannes gewoͤhnte. Ihr kennt ſie, gnaͤ⸗ diger Herr, es iſt Frau Glaſſ, in der Diſtel.
O meine werthe Schnupftabacks⸗Haͤndlerinn!


