Teil eines Werkes 
5. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

8

irgend ein Makel an meiner Ehre haften koͤnne. Ich habe mich als den Freund meines Vaterlan⸗ des, als den treuen Unterthan meines Koͤnigs gezeigt. Ich bin bereit, es wieder zu thun, ohne auf den unwilligen, oder laͤchelnden Blick ei⸗ nes Hofes nur einen Augenblick zu achten. Ich habe beide erfahren, und erwarte beide mit Gleichgiltigkeit. Ich habe die Gruͤnde meines Widerſpruches gegen dieſen Geſetzentwurf ange⸗ geben, und gezeigt, daß er dem voͤlkerrechtlichen Einigungvertrage, den Freiheiten Schottlands und ruͤckwirkend der Freiheit Englands, der ge⸗ meinen Gerechtigkeit, dem geſunden Verſtande, und dem Gemeinwohl zuwiderlaͤuft. Soll Schottlands Hauptſtadt, die Hauptſtadt eines unabhaͤngigen Volkes, der Sitz einer langen Rei⸗ he von Koͤnigen, welche dieſe edle Stadt beguͤn⸗ ſtigt und erhoben haben, ſoll dieſe Stadt, wegen Vergehungen eines gemeinen und unbekannten Empoͤrerhaufens, ihrer Ehren und ihrer Vorrech⸗

te, ihrer Thore und Wachen beraubt werden?

Und ſoll ein Schottlaͤnder muthlos der Verwuͤ⸗ ſtung zuſehen? Ich finde einen Ruhm darin, mich einer ſolchen ungerechten Strenge zu wider⸗ ſetzen, und halte es fuͤr meinen hoͤchſten Stolz