Teil eines Werkes 
5. Theil (1824)
Entstehung
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und meine Ehre, zur Vertheidigung meines Va⸗ terlandes aufzuſtehen, wenn es auf ſolche Weiſe unverdienter Schmach und ungerechter Berau⸗ bung preis gegeben wird. 3

Andre Staatsmaͤnner und Redner, Schott⸗ laͤnder und Englaͤnder, brachten dieſelben Gruͤnde vor, und in dem Geſetzentwurfe wurden nach und nach die druͤckendſten und nachtheiligſten Verfuͤgungen geſtrichen, und am Ende blieb es bei einer, der Stadt Edinburgh aufgelegten Geldſtrafe zum Vortheile der Witwe des ermor⸗ deten Porteous. So endigten, wie Jemand zu jener Zeit ſagte, dieſe heftigen Eroͤterungen da⸗ mit, eine alte Koͤchinn, was die gute Frau ur⸗ ſpruͤnglich geweſen war, reich zu machen.

Der Hof vergaß jedoch nicht, wie ſeine Ab⸗ ſichten bei dieſer Gelegenheit waren vereitelt wor⸗ den, und der Herzog von Argyle, der ſo viel da⸗ zu beigetragen hatte, war von nun an in Un⸗ gnade. Es iſt nothwendig, den Leſer auf dieſe Umſtaͤnde aufmerkſam zu machen, weil ſie mit dem vorhergehenden und nachfolgenden Theile un⸗ ſerer Erzaͤhlung in Verbindung ſtehen.

Der Herzog ſaß allein in ſeinem Leſezimmer, als ſein Kammerdiener ihm meldete, es wuͤnſchte