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lingham zum Gegenſtande des Geſpräches. Jo⸗ hanna erfuhr von ihm einige, ihr zeither un⸗
bekannt gebliebene Umſtaͤnde, welche wir zur
Nachricht fuͤr die Leſer in der Kuͤrze mittheilen
wollen. 2 Georg Staunton's Vater war zum Kriegs⸗ manne erzogen, und hatte, waͤhrend er in Weſt⸗
indien diente, die Erbinn eines reichen Pflan⸗
zers geheirathet. Sie gebar ihm einen einzigen Sohn, den ungluͤcklichen jungen Mann, den
wir ſo oft in dieſer Erzaͤhlung genannt haben. Er verlebte ſeine erſten Jugendjahre unter der Pflege einer thoͤrig liebenden Mutter, und im Umgange mit Negerſklaven, die nur dahin trachteten, alle ſeine Launen zu befriedigen.
Sein Vater, ein edler und verſtaͤndiger Mann, fah ſich, da er allein unter den Offizieren ſei⸗
nes Regiments eine leidliche Geſundheit genoß,
mit Dienſtarbeiten uͤberhaͤuft. Seine Frau war
ſchoͤn, eigenſinnig und ſchwaͤchlich, und einem zaͤrtlichen, freundlichen und friedſeligen Manne
ward es daher ſchwer, uͤber ihre zu große Nach⸗
ſicht gegen ein einziges Kind mit ihr zu ſtreiten.
Alles, was Staunton that, um den verderbli⸗ chen Wirkungen des Betragens ſeiner Frau ent⸗


