Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

182 zu ſchäben wäre, gegen deſſen Ur heber Jeder⸗ mann der Obrigkeit beiſtehen ſoll. Jene Ge⸗ waltthat war mit vielen Umſtaͤnden verknuͤpft, die derſelben bei Leuten von Johanna's Stande zwar nicht ganz die Eigenſchaften eines Ver⸗ brechens nahmen, aber ihre graͤßlichſten Zuͤge wenigſtens milderten. Die eifrigen Bemuͤhun⸗ gen der Obrigkeit, Einige der Miſſethaͤter zu uͤberfuͤhren, hatten nur die Wirkung gehabt, die Gefuͤhle des Volkes zu reizen, das die al⸗ lerdings gewaltſame und ſtrafwuͤrdige That mit dem Gedanken an die ehemahlige Unab⸗ haͤngigkeit des Landes in Verbindung brachte. Die ſtrengen Maßregeln, die man gegen Edin⸗ burgh, Schottlands alte Hauptſtadt, genom⸗ men oder vorgeſchlagen hatte, und die aͤußerſt verhaßte und unkluge Maßregel, welche die Geiſtlichen zwang, die auf Entdeckung der Ur⸗ heber des Mordes geſetzte Belohnung, von der Kanzel zu verkuͤndigen, hatten gerade das Ge⸗ gentheil der beabſichteten Wirkung hervorgebracht, und auch Johanna fuͤhlte, daß man jeden, der in Beziehung auf jenes Ereigniß, aus wel⸗ cher Abſicht es auch immer geſchehen moͤchte, etwas angeben wollte, eines Verrathes gegen