Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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Johanna nahm Abſchied von dem Witthe und ſetzte ihre einſame Wanderung fort. Sie war nicht ohne Unruhe, als ſie erſt kurz vor Anbruch der Daͤmmerung in die offene Gegend kam, die ſich am Fuße des Gunersbury⸗Ber⸗ ges ausdehnt, und von Gebuͤſch und ſumpfigen Stellen durchſchnitten iſt. Auf den weitgedehn⸗ ten Allmenden an der Landſtraße nach Schott⸗ land, die jetzt meiſt getheilt und eingefriedigt ſind, war der Reiſende, bei der damahligen nachlaͤſſigen Polizei, Straßenraͤubereien in ei⸗ nem Grade ausgeſetzt, der heutiges Tages, aus ausgenommen in der naͤchſten Umgegend der Haupt⸗ ſtadt, unbekannt iſt. Johanna, die dieß wußte, ging raſcher voran, bis ſie bald den Hufſchlag ei⸗

nes Pferdes hinter ſich hoͤrte, und trat inſtinkt⸗

maͤßig auf die eine Seite der Straße, um dem Reiter ſo viel Platz als moͤglich zu laſſen. Als das Pferd heran kam, ſah ſie, daß es zwei Wei⸗ ber trug, wovon die eine auf dem Querſattel, die andere auf einem Reitkiſſen hinten ſaß, wie man es noch jetzt zuweilen in England ſieht. Schoͤnen guten Abend, Johanne Deans! ſprach die vorderſte Reiterinn, als das Pferd voruͤber ging. Was duͤnkt Euch von dem huͤb⸗