18⁸ Entſchluſſe, aber da es ihrem Freunde bei naͤhe⸗ rer Erwaͤgung unmoͤglich vorkam, ſie durch Ueber⸗ redung von ihren Vorſatze abzubringen, oder ihr anders als durch guten Rath beizuſtehen, ſo uͤbergab er ihr, nach einer wiederhohlten Gegen⸗ vorſtellung, die gewuͤnſchten Schriften, welche nebſt der Muſterrolle, worein man ſie gewickelt hatte, das einzige noch uͤbrige Denkmahl des mannhaften und ſchwaͤrmeriſchen Bibel⸗Butler, ſeines Großvaters, waren. Waͤhrend er dieſe Ur⸗ kunde ſuchte, hatte Johanna Zeit, ſeine Hand⸗ bibel aufzuſchlagen.„Ich habe hier einen Spruch mit eurem Bleiſtifte angeſtrichen, ſprach ſie, das Buch weglegend: der wird nuͤtzlich fuͤr uns Beide ſein. Und Ihr muͤßt ſo gut ſein, Ruben, uͤber alles dieß meinem Vater zu ſchreiben, denn Gott weiß es, ich habe nie weder Kopf noch Geſchick dazu, lange Briefe zu ſchreiben, viel weniger jetzt. Ich uͤbergebe ihn Euch ganz, und ich hoffe, es wird Euch bald erlaubt werden, ihn zu beſuchen. Und wenn Ihr mit ihm ſprechen koͤnnt, Ruben, ſo denkt Hannchen zu Liebe an alle Launen des alten Mannes, und ſprecht nicht in
lateiniſchen oder engliſchen Redensarten mit ihm;
er iſt ja von der alten Welt, und mag ſich da⸗
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