Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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189 mit nicht plagen laſſen, worin er vielleicht Un⸗ recht haben kann. Sprecht uͤberhaupt nicht viel mit ihm, bringt ihn nur zum Reden, das wird ihm den beßten Troſt geben. Und o Ruben! das arme Maͤdchen im Gefaͤngniſſe Aber das brauche ich ja eurem guten Herzen nicht erſt zu heißen. Gebt ihr ſo viel Troſt, als Ihr koͤnnt, ſo bald man Euch zu ihr laͤßt. Sagt ihr Doch ich darf nicht laͤnger von ihr ſprechen, weil ich nicht mit Thraͤnen im Auge Abſchied von Euch nehmen darf, was kein Gluͤck bedeuten koͤnnte. Gott behuͤte Euch, Ruben!

Ein ſo boͤſes Vorzeichen zu vermeiden, ging ſie ſchnell hinaus, waͤhrend in ihren Zuͤgen noch das traurige und liebevolle Laͤcheln war, wozu ſie ſich gezwungen hatte, um Butlers Muth zu ſtaͤrken.

Es ſchien, als waͤre die Gabe des Geſichts, der Rede und des Denkens von ihm gewichen, ſo bald ſie das Zimmer verlaſſen hatte, wo ſie wie eine Geiſtererſcheinung angekommen und wie⸗ der verſchwunden war. Sattelbaum, der gleich nachher eintrat, beſtuͤrmte ihn mit Fragen, die er, ohne ſie zu verſtehen, beantwortete, und mit rechtlichen Eroͤrterungen, wovon er nicht das