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Mit ſchnellen Schritten eilte ſle uͤber den Hof, ihre unbeſonnene Reiſe anzutreten, und in ihrem Herzen gluͤhten der Unwille und die Scham, die einem redlichen Gemuͤthe ſo natuͤrlich ſind, wenn es ſich gezwungen hat, um eine Gunſt zu bitten, die unerwartet verweigert worden iſt. Als ſie ͤber das Gebiet des Guteherrn hinaus, und wieder auf der Landſtraße war, hielt ſie ihre Schritte an; ihr Unmuth kuͤhlte ſich abp, und unruhige Ahnungen uͤber die Folge dieſer uner⸗ warteten Fehlſchlagung erweckten in ihr andre Regungen. Mußte ſie denn nun bettelnd den Weg nach London ſuchen? So ſah es aus, wenn ſie nicht wieder umkehren wollte, um von ihrem Vater Geld zu erbitten, wobei ſie die koſt⸗ bare Zeit verlieren und ſich uͤberdieß der Gefahr ausſetzen mußte, ſich ein ausdruͤckliches Verbot ihrer Reiſe zuzuziehen. Nur dieſe beiden Wege blieben ihr uͤbrig, und waͤhrend ſie langſam vor⸗ an ging, uͤberlegte ſie, ob es nicht beſſer waͤre, wieder umzukehren.
Noch war ſie in dieſer Ungewißheit, als ſie den Hufſchlag eines Pferdes hinter ſich hoͤrte, und eine wohlbekannte Stimme ihren Nahmen rief. Sie ſah ſich um, und erblickte keinen geringern


