Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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Butler, der Schulmeiſter in Libberton— und nur Schulmeiſtergehilfe! Ruben Butler, der Sohn meines Haͤuslers? Nun gut, Hannchen, eigenſinnige Weiber moͤgen ihren Willen haben — Ruben Butler! Er hat nicht ſo viel Geld in der Taſche, als ſein alter ſchwarzer Rock werth iſt. Aber es hat nichts zu bedeuten.

Bei dieſen Worten ſchob er mit Heftigkeit einen Kaſten ſeines Schatzes nach dem andern zu. „Man muß nicht boͤſe werden, wenn guter Wille nicht erkannt wird, ſprach er. Ein einziger Mann kann ein Pferd zur Traͤnke bringen, aber nicht zwanzig zwingen es zum Trinken. Und daß ich mein Geld an andrer Leute Schaͤtzchen verſchwen⸗ den ſollte—“

Es war etwas in dieſen Worten, das Jo⸗ hanna's edlen Stolz reizte.„„ Ich habe kein Geld von Euch erbettelt, ſprach ſie, und am Wenig⸗

ſten auf ſolche Bedingungen, als Ihr's wollt.—

Lebt wohl, edler Herr. Ihr ſeid guͤtig gegen meinen Vater geweſen, und mein Herz kann nicht anders als freundlich von Euch denken.“ Mit dieſen Worten ging ſie hinaus, ohne auf ein ſchwaches:„Aber Hannchen— Hann⸗ chen— bleibt doch, Maͤdchen!“ weiter zu achten.