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Arme und kuͤßte ſie auf Wange und Stirne, mit den leiſen Worten:„O wenn Du wuͤßteſt, ſeit wie lange ich ſeinen Nahmen nicht gehoͤrt habe; wenn Du nur wuͤßteſt, wie wohl es mir thut, etwas von ihm zu hoͤren, das wie Guͤte, oder Freundlichkeit ausſieht, ſo wuͤrdeſt Du Dich nicht wundern, daß ich gern etwas von ihm hoͤren moͤchte..
Johanna ſeufzte, und begann ihre Erzaͤhlung von allem, was zwiſchen Robertſon und ihr vor⸗ gefallen war, wobei ſie ſich anfaͤnglich ſo kurz als moͤglich faßte. Euphemia hoͤrte, kaum athmend, ihr zu, hielt die Hand ihrer Schweſter umfaßt, und ſah ihr veſt in's Geſicht, als haͤtte ſie jedes Wort verſchlingen wollen. Die Ausrufungen: der arme Junge! der arme Georg! die ihr leiſe und unter Seufzern entfuhren, waren die einzi⸗ gen Toͤne, womit ſie die Geſchichte unterbrach. Als die Erzaͤhlung zu Ende war, machte ſie eine lange Pauſe.
Und dieß war ſein Rath? hob ſie endlich an.
Ja? wie ich's Dir geſagt habe, antwortete Johanna.
Und er wollte, daß Du etwas zu den Leuten dort ſagen ſollteſt, um mein junges Leben zu retten 8


