26
daß er eifrig und ſchnell damit an die Hand ge⸗ gangen. Er zeigte ſelbſt ſo viel Zartgefuͤhl, ſich in den entfernteſten Winkel des Gemaches zuruͤck zu ziehen, und ſeine amtliche Gegenwart war ſo wenig als moͤglich ſtoͤrend, waͤhrend Euphemia wieder Faſſung genug beſaß, die Unterredung mit ihrer Schweſter fortzuſetzen.
Noch einmahl beſchwor ſie ihre Schweſter dringend und mit gebrochenen Toͤnen, ihr den Inhalt des Geſpraͤches mit Robertſon zu eröff⸗ nen, und Johanna fand es unmoͤglich, ihr dieſe Befriedigung zu verſagen.
Erinnerſt Du dich, Effie, hob ſie an, wie Du das Fieber hatteſt, ehe wir von Woodend wegzogen, und wie deine Mutter, die jetzt an einem beſſern Orte iſt, ſo boͤſe wurde, als ich Dir Milch und Waſſer zu trinken gab, weil D danach ſchrieeſt? Du warſt nur noch ein Kind, und jetzt biſt Du erwachſen, und ſollteſt zu dei⸗ nem eignen Beßten mich nicht nach etwas fra⸗ gen, das Dir nur wehe thun koͤnnte. Aber mag Gutes oder Boͤſes daraus entſtehen, ich kann Der nichts abſchlagen, wenn Du mich mit Thraͤ⸗ nen im Auge darum bitteſt.
Euphemia warf ſich wieder in Johanna's
—


