8 ſcheiden, die mit ſich im Klaren daruͤber waren, jene Prediger zu hoͤren, welche die unſelige Ver⸗ guͤnſtigung angenommen, weil ſie Gutes von ihnen ziehen konnten, wiewohl ich's nicht konnte.
Als David dieſe Worte geſprochen hatte, warf ſein Gewiſſen ihm vor, daß er mittelbar den reinen Glauben ſeiner Tochter untergrabe, und ihr den Weg zum Abfalle von den ſtrengen Grundſatzen bahne. Er hielt ploͤtziich inne, und ſprach mit veraͤndertem Tone:„Johanna, ich fuͤhle, daß unſre elenden Zuneigungen— ſo nenne ich ſie in Beziehung auf unſre Folgſamkeit gegen den Willen unſres Vaters— ich fuͤhle, daß ſie in dieſer Stunde pruͤfender Truͤbſal zu veſt an mir hangen, als daß ich im Stande waͤre, meine eigene Pflicht zu erkennen, oder Dich zu
der deinigen zu leiten. Ich will nichts mehr ſa⸗
gen von dieſer zu ſchweren Pruͤfung. Johanna, wenn Du, ohne Gott und Dein reines Gewiſſen zu beleidigen, zu Gunſten dieſer armen Ungluͤck⸗
*) Die Regierung geſtattete im 17ten Jahrhundert denjenigen Presbyterianern, die, in manchen Stuͤcken von ihren ſtrengen Glaubensmeinungen abgingen, Gewiſſensfreiheit. S. die Einleitung zur Ueverſetzung des Romans; Die Schwaͤr⸗ mer, 8.
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