Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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205 Jeden mit dem Tode bedrohte, der einen Schul⸗ digen bei ſich aufnaͤhme. Die anſtoͤßigſte Ver⸗ fuͤgung aber war, daß dieſe Veroronung waͤh⸗ rend eines beſtimmten Zeitraumes in den Kirchen am erſten Sonntage jedes Monates unmittelbar vor der Predigt von dem Geiſtlichen vorgeleſen werden ſollte. Die Prediger, welche dieſem Be⸗ fehle Gehorſam weigerten, ſollten bei der erſten Uebertretung unfaͤhig werden, in einem geiſtlichen Gerichte Sitz und Stimme zu haben, bei der zweiten aber jeden Anſpruch auf Befoͤrderung zu einem kirchlichen Amte verlieren.

Dieſe Verfuͤgung vereinigte Diejenigen, die ſich heimlich uͤber den Tod des Hauptmanns Por⸗ teous freuten, wiewohl ſie die begangene Gewalt⸗ that nicht zu rechtfertigen wagten, mit den ge⸗ wiſſenhafteren Presbyterianern, in deren Augen ſelbſt das Ausſprechen des Nahmens geiſtliche Herren*) auf einer ſchottiſchen Kanzel gewiſſer

haßen eine Anerkennung der biſchoͤflichen Kir⸗ chenverfaſſung war, und die Verfuͤgung der Ge⸗ ſetzgeber fuͤr eine Einmiſchung der buͤrgerlichen

*) Lords spiritual Titel der engliſchen Biſchoͤfe in den Parliamentsverordnungen. 8.