Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

fen, als in der Nachmittagſtunde, die eben den gewoͤhnlichen Beſuch des Herrn von Dumbiedi⸗ kes gebracht hatte, noch andre furchtbarere und ganz unerwartete Gaͤſte eintrafen. Es waren Gerichtsdiener, mit einem obrigkeitlichen Befehle, Euphemia Deans, die des Kindermordes ange⸗ klagt worden, aufzuſuchen und zu verhaften. Die betaͤubende Gewalt eines ſo ganz unerwarteten Streiches warf den alten Mann nieder, der in ſeiner fruͤhern Jugend der finſtern Gewalt krie⸗ geriſcher und buͤrgerlicher Machthaber, obgleich Schwerter und Gewehre, Folter und Galgen ſie unterſtuͤtzten, getrotzt hatte. Er fiel beſinnung⸗ los an ſeinem Herde nieder, und die Gerichts⸗ diener, die gern dem Anblicke ſeines Erwachens

entgehen wollten, hoben mit rauher Menſchlich⸗

keit die Ungluͤckliche von ihrem Lager, und ſetzten ſie in einen Wagen, der ihnen gefolgt war. Kaum begannen die Mittel zu wirken, womit Johanna ihren Vater ſchnell wieder zur Beſin⸗ nung zu bringen ſuchte, als das Geraͤuſch des fortrollenden Wagens ihre Aufmerkſamkeit wie⸗ der auf ihre ungluͤckliche Schweſter lenkte. Dem Wagen ſchreiend nachzulaufen, war die erſte ver⸗

Donner wurde daher der arme alte Mann getrof⸗