Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Schrecken ergriffen, und beſtuͤrmte ſie dann mit Fragen, worauf die Ungluͤckliche zuerſt auswei⸗ chende Antworten ohne Zuſammenhang gab, bis ſie endlich ohnmaͤchtig niederſank. Von dem Un⸗ gluͤcke ihrer Schweſter nun uͤberzeugt, hatte Jo⸗ hanna die ſchreckliche Wahl, ob ſie ihren Vater davon unterrichten, oder es ihm zu verheimlichen ſuchen ſollte. Auf alle Fragen uͤber den Nah⸗ men und Stand ihres Verfuͤhrers, und das Schickſal des Weſens, dem ihr Fall das Daſein gegeben hatte, blieb Euphemia ſtumm, wie das Grab, dem ſie entgegen zu eilen ſchien, und es ſah aus, als ob die leiſeſte Anſpielung darauf ſie wahnſinnig gemacht haͤtte. In ihrer Bekuͤm⸗ merniß und Verzweiflung wollte ihre Schweſter zu Frau Sattelbaum eilen, um Rath zu hohlen, und ſich alles moͤgliche Licht in dieſer ungluͤckli⸗ chen Sache zu verſchaffen, aber dieſe Muͤhe erſparte ihr ein neuer Streich des Schickſals, der das Un⸗ gluͤck auf's Aeußerſte zu bringen ſchien.

David Deans war uͤber den Geſundheitzu⸗ ſtand, worin ſeine Tochter in's vaͤterliche Haus zuruͤckkehrte, wohl bekuͤmmert geweſen, aber Jo⸗ hanna hatte ihn von genauern und umſtaͤndlichen Nachforſchungen abzuhalten gewußt. Wie vom