Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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als nur irgend ein hollaͤndiſcher Lehrer der Mathe⸗ matik es ſein kann. Er ließ das Maͤdchen ge⸗ hen, ohne eben Argwohn zu faſſen, und ohne alle Unterſuchung.

Es wurde ſpaͤterhin ausgemittelt, daß von ihrer Entfernung aus Sattelbaum's Hauſe bis zu ihrer Ankunft in Leonhardfels eine Woche verfloſſen war. Sie, die vor kaum ſiebzehn Mo⸗ naten als ein frohes und ſchoͤnes Maͤdchen die vaͤterliche Huͤtte verlaſſen hatte, erſchien jetzt vor ihrer Schweſter mehr wie ein Geſpenſt, als einem lebenden Weſen gleich. Die langwierige Krank⸗ heit ihrer Gebieterinn hatte ihr in den letzten Mo⸗ naten einen Vorwand gegeben, ſich ganz in den dunkeln Bezirk des Ladens am Linnenmarkte ein⸗ zuſchließen, und Johanna war waͤhrend derſelben Zeit mit ihres Vaters Wirthſchaft ſo ſehr be⸗ ſchaͤftigt, daß ſie nur ſelten Zeit zu einem Gange in die Stadt und zu einem kurzen und fluͤchtigen Beſuche bei ihrer Schweſter hatte. Die beiden Maͤdchen hatten ſich daher ſeit mehren Monaten kaum geſehen, und es war kein einziges ſchmaͤ⸗ hendes Geruͤcht zu den einſamen Bewohnern von Leonhardfels gedrungen. Johanna ward bei dem Anblicke ihrer Schweſter von toͤdlichem