Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Frau Sattelbaum, die unſre Leſer bereits kennen, war eine entfernte Verwandte des ge⸗ laſſenen David Deans, und da man ſie als ei⸗ ne unbeſcholtene, umgaͤngliche und wohlhabende Frau kannte, ſo beſtand eine Verbindung zwiſchen

beiden Familien. Ungefaͤhr anderthalb Jahre vor

der Eroͤffnung unſrer Geſchichte, brauchte die ſorg⸗ ſame Frau ein Ladenmaͤdchen zum Beiſtande in ih⸗

rem Gewerbe. Ihr Mann, ſagte ſie, waͤre nie im

Laden, wenn er ſeine Naſe in Gerichtshaͤndel ſtecken koͤnnte, aber es ſaͤhe wunderlich fuͤr eine Frau aus, ganz allein unter Lederrollen zu ſte⸗ hen, um Sattel und Zaͤume zu verkaufen, und ſie haͤtte daher ihr Auge auf ihr Muͤhmchen, Ef⸗ fie Deans, geworfen, die gerade das Maͤdchen

waͤre, das ihr in ſolchen Faͤllen zu Hilfe kom⸗

men koͤnnte. Der Vorſchlag erſchien dem alten David ſehr

annehmlich. Seine Tochter ſollte Wohnung,

Koſt und Lohn erhalten; ihre Lage war anſtaͤn⸗ dig; ſie lebte unter der Aufſicht der Frau Sat⸗ telbaum, die von redlichem Wandel war, und nicht weit von der Gefaͤngnißkirche wohnte, wo noch troͤſtende Lehren predigte, einer der weni⸗

gen Prediger der ſchottiſchen Kirche, die nicht wie