Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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193 David ſich ausdruͤckte, vor dem Baal die Kniee gebeugt haͤtten, oder theilhaftig waͤren des Flu⸗ ches der Abtrüͤnnigkeit, der Vereinigung, der Duldung, und einiger biſchoͤflichen, ketzeriſchen Eide, welche der Kirche ſeit der Revolution, und inſonderheit unter der Regierung des ver⸗ ſtorbenen Weibes wie er die Koͤniginn Anna nannte der Letzten des unſeligen Geſchlechtes der Stuarte, waͤren aufgelegt worden. Der gu⸗ te Mann war uͤber die Reinheit der Glau⸗ benslehren, die ſeine Tochter hoͤren ſollte, ſo unbeſorgt, daß die Fallſtricke andrer Art, wel⸗ chen ein ſo ſchoͤnes, junges und eigenwilliges Maͤdchen mitten in einer volkreichen und verdor⸗ benen Stadt ausgeſetzt ſein konnte, ihn gar nicht bekuͤmmerten. Er hatte freilich vor jeder Hinneigung zu den Unordnungen, die in ſolchen Faͤllen am Meiſten zu beſorgen ſind, einen ſol⸗ chen Abſcheu, daß er eben ſo leicht haͤtte arg⸗ woͤhnen und dagegen wachen koͤnnen, ſeine Toch⸗ ter zum Verbrechen des Mordes verleitet zu ſe⸗

hen. Er bedauerte nur, daß Euphemia in dem

Hauſe eines Mannes von ſo viel weltlicher Klug⸗ heit, als Bartolinus Sattelbaum war, leben ſollte;

denn David ahnete nicht, daß der Mann ein 13