Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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ihre Arme um das Maͤdchen, und kuͤßte die Thraͤ⸗ ne hinweg. Johanna, ſo gekraͤnkt und ungehal⸗ ten ſie war, konnte den Liebkoſungen des ſchlich⸗ ten Naturkindes nicht widerſtehen, deſſen Gures und Boͤſes mehr aus einem unbewußten Antriebe, als aus Ueberlegung zu entſpringen ſchien. Als ſie aber den ſchweſterlichen Kuß zum Zeichen voͤl⸗ liger Verſoͤhnung erwiederte konnte ſie den mil⸗ den Vorwurf nicht unterdruͤcken:Effie, wenn Du haͤßliche Lieder lernen willſt, koͤnnteſt Du ſie doch freundlicher anwenden.

Ja, das koͤnnt' ich Hannchen! ſprach das Maͤdchen, die Schweſter inniger umſchlingend: und ich wollte, ich haͤtte nie eines gelernt ich wollte, wir waͤren nie hieher gekommen ich wollte, meine Zunge haͤtte Blaſen gekriegt, ehe ich Dir wehe gethan haͤtte.

Denke nicht mehr daran, Effie! erwiederte die liebevolle Schweſter. Alles, was Du ſageſt,

kann mir nicht ſehr wehe thun aber o thue

nur unſerm Vater nicht wehe!

DIch will's nicht, ich will's nicht, antwortete Euphemia. Und wenn's morgen Abend ſo viele

Tänze da gaͤbe, als muntere Taͤnzer am Him⸗