Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Frau Butler mußte ſich entfernen, als ſie ſah, daß ſie ihren Nachbar zu nichts mehr brin⸗ gen konnte. Seine Aeußerungen, die ſie frei⸗ lich nicht ganz begriff, erweckten ihr d kle Be⸗ ſorgniſſe uͤber ihren Enkel, und daͤmpften nicht wenig die Freude, womit ſie ihn bei ſeiner Ruͤck⸗ kehr bewillkommt hatte. Es darf auch, um der Einſicht des ehrlichen Deans Gerechtigkeit widerfahren zu laſſen, nicht verhehlt werden, daß Butler, in der Unterredung mit ihm, mehr Gelehrſamkeit zur Schau gelegt hatte, als es bei dieſer Gelegenheit nothwendig war, oder dem alten Manne erwuͤnſcht ſein konnte, welcher ſich bei theologiſchen Streitfragen ein entſcheidendes Urtheil zutraute, und ſich faſt gedemuͤthigt und gekraͤnkt fuͤhlte, als man mit gelehrten Gruͤn⸗ den gegen ihn ins Feld ruͤckte. Butler hatte allerdings durch ſeine Erziehung einen Anſtrich von Schulfuchſerei erhalten, und ließ ſich leicht verleiten, mit ſeinen Kenntniſſen zu prahlen, wo ſolche Eitelkeit unnoͤthig war.

Hannchen Deans hatte gegen dieſes Aus⸗ kramen von Gelehrſamkeit nichts einzuwenden, ſondern bewunderte es im Gegentheil, vielleicht aus demſelben Grunde, der die Frauen zur