Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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entgegen gehen, ſo empfing gewoͤhnlich der Kna⸗ be von ſeiner Geſpielinn die Ermunterung und das Beiſpiel, die ſonſt das maͤnnliche Geſchlecht in ſolchen Faͤllen dem ſchwaͤchern zu geben, fuͤr ſein Vorrecht haͤlt. Wenn ſie aber auf den Schulbaͤnken ſaßen, und ihre Aufgaben herſagten, konnte Ruben, welcher der kleinen Johanna an Schaͤrfe des Verſtandes eben ſo uͤberlegen war, als ſie ihm an kraͤftiger Geſundheit, und jener, von der Nervenſtimmung abhangenden Unem⸗ pfindlichkeit gegen Beſchwerden und Gefahren, ihr auch wieder die Guͤte und den Beiſtand ver⸗ gelten, die er bei andern Gelegenheiten von ihr empfangen hatte. Er war unſtreitig der beßte Schuͤler in der kleinen Dorfſchule, und dabei ſo freundlich, daß das unruhige Voͤlkchen in dem geraͤuſchvollen Schulhauſe ihn eher bewunderte, als beneidete, obgleich er der erklaͤrte Liebling des Schulmeiſters war. Beſonders verriethen einige Maͤdchen— denn in Schottland werden ſie mit den Knaben zugleich unterrichtet— den Wunſch, ſich dem kraͤnklichen Knaben, der ſo viel artiger und anſtelliger war, als ſeine Gefaͤhrten, freund⸗ lich zu erweiſen. Rubens Weſen war von der Art, ihr Mitgefuͤhl, wie ihre Bewunderung zu er⸗