Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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den ein Unfall in der Kindheit ein wenig lahm gemacht hatte. Dazu kam, daß er der Zoͤgking einer verzaͤrterlnden Großmutter war, deren zu aͤngſtliche Sorgfalt dem Knaben ein gewiſſes Miß⸗ trauen gegen ſich ſelber, und dabei einen Hang einfloͤßte, ſich zu viel Wichtigkeit beizulegen; eine der ſchlimmſten Folgen uͤbertriebener Nachſicht gegen die Kinder.

Ruben und Johanna waren eben ſo ſehr aus Neigung, als aus Gewohnheit haͤufig beiſammen. Sie huͤteten mit einander einige Schafe, und zwei bis drei Kuͤhe, welche ihre Aeltern auf die Gemeinweide von Dumbiedikes treiben ließen, in der That mehr in der Abſicht, daß die Thiere ſich Futter ſuchen, als weiden ſollten. Hier ſah man die beiden Kinder unter bluͤhendem Stachel⸗ ginſt ſitzen, und die runden Geſichtchen lagen dicht an einander unter dem Schatten deſſelben Plaids, das ſie uͤber ihre Koͤpfe zuſammenzogen, als die Gegend umher von einer regenſchwangern Wolke verfinſtert war, welche die Kinder unter das ſchuͤtzende Obdach getrieben hatte. Oft auch gin⸗ gen ſie mit einander in die Schule, und muß⸗ te man unterwegs uͤber einen kleinen Bach ſetzen, oder Ochſen, Hunden und andern Gefahren

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