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Uebertreibungen erlaubt hat. Als Wilſon, der ungluͤckliche Verbrecher, von dem Gefaͤngnißauf⸗ ſeher ihm war uͤberliefert worden, um auf den Richtplatz zu wandern, ließ Porteous, nicht zu⸗ frieden mit der gewoͤhnlichen Maßregel, zur Ver⸗ huͤtung des Entfliehens, ihm Handſchellen an⸗ legen. Dieß haͤtte ſich, da man die Gemuͤths⸗ art und Koͤrperſtaͤrke des Mißethaͤters kannte, und allgemein einen Verſuch zu ſeiner Befreiung befuͤrchtete, wohl rechtfertigen laſſen; als aber die herbei gebrachten Handſchellen fuͤr Wilſon's derbe ſtarkknochige Handwurzel zu eng waren, druͤckte ſie Porteous ſelber mit großer Kraftan⸗ ſtrengung, bis ſie, zu des ungluͤcklichen Ver⸗ brechers heftiger Qual, zuſammen gingen. Wil⸗ ſon machte Vorſtellungen gegen dieſe grauſame Behandlung, und aͤußerte, daß der Schmerz ihn hinderte, ſeine Gedanken auf diejenigen Gegen⸗
niſche feigur, das niederteutſche veich, hinge⸗ deutet wird. In demſelben Sinne gebraucht man das Wort feich, noch in einigen Gegen⸗ den Weſtfalens, und verſteht darunter eine auf⸗ fallende Veraͤnderung in der Stimmung und dem Benehmen, worin der Aberglaube eine An⸗ kuͤndigung des nahen Todes ſteht. In dieſer Bedeutung kommt das Wort auch im See⸗ raͤuber vor. L.
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