27 und milde Zuͤge, ein braͤunliches, von Blatter⸗ narben ein wenig zerriſſenes Geſicht, und ſein Blick war eher ſchmachtend, als ſcharf, oder wild. An dieſem Tage aber glaubten Alle, die ihn ſahen, er ſtaͤnde unter dem Einfluße eines boͤſen Geiſtes. Sein Schritt war unſicher, ſei⸗ ne Stimme hohl und gebrochen, ſein Geſicht blaß, ſein Blick ſtier und wild, ſeine Rede undeutlich und verwirrt, und ſein ganzes Weſen ſo verſtoͤrt, daß es Vielen vorkam, als waͤre er ſeinem Ver⸗ haͤngniſſe verfallen, wie man in Schottland von dem Zuſtande eines Menſchen ſagt, der durch den kraͤftigen Antrieb einer unwiederſtehlichen Nothwendigkeit, ſeinem bevorſtehenden Schickſale entgegen gefuͤhrt wird.*)
Sein Benehmen war zum Theil wahrhaft teufliſch, wenn man ſich anders nicht, bei dem allgemeinen Vorurtheile gegen ſein Andenken,
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*) Der ſchottiſche Ausdruck heißt Fey, und wird in dem Woͤrterbuche zu der ſchottiſchen Ueberſetzung der Aeneis durch verhaͤngnißvoll, un⸗ ſelig erklaͤrt, was es in der altſchottiſchen Sprache bedeutete, mit dem Zuſatze, daß man im heutigen Schottiſchen— zum Tode reif, dem Tode geweiht, darunter verſteht, wobei auf das angelſaͤchſiſche Faege, das daͤ⸗


