Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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ſtaͤnde zu richten, die fuͤr ſeine ungluͤckliche Lage 3 paßten.

Das hat wenig zu bedeuten, erwiederte Por⸗ teous: euer Schmerz wird bald zu Ende ſein.

Ihr ſeid ſehr grauſam, antwortete der Un⸗ gluͤckliche. Ihr wißt nicht, wie bald Ihr ſelber in der Lace ſein koͤnnet, um Erbarmen zu bitten, das Ihr jetzt einem Mitmenſchen verſagt. Gott verzeihe es Euch.

Dieſe Worte, die lange nachher angefuͤhrt und wiederhohlt wurden und in der Erinnerung blieben, waren Alles, was zwiſchen Porteous und ſeinem Gefangenen vorfiel; als ſie aber un⸗ ter dem Volke bekannt wurden, verſtaͤrkten ſie nicht wenig das Mitleid mit Wilſon, und erreg⸗ ten eben ſo viel Unwillen wider Porteous, wel⸗ cher, als ein Mann, der in der Vollziehung ſei⸗ nes gehaͤßigen Amtes ſtrenge, und ſelbſt gewalt⸗ ſam war, dem Volk einige wirkliche und viele ein⸗ gebildete Urſachen zur Beſchwerde gegeben hatte.

Als der ſchmerzliche Gang vollendet und Wil⸗ ſon mit dem Geleite zu dem Blutgeruͤſte auf den Grasmarkt gekommen war, ſah man kei⸗ ne Zeichen jenes Verſuches ihn zu befreien, der alle dieſe Vorſichtmaßregeln veranlaßt hatte,