Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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219 Butlers kriegeriſcher Geiſt in ihm wieder auf⸗ gelebt zu ſein ſchien, ſo erregte ſein gutes Be⸗ tragen den Neid von fuͤnfhundert hochlaͤndiſchen Junkern aus guten Haͤuſern, die uͤber ſein ſchnelles Steigen erſtaunt waren. Ruben wid⸗

mete ſich der Rechtsgelehrſamkeit, und ſtieg

langſamer, aber ſicher. Euphemia Butler, deren Vermoͤgen durch die Großmuth ihrer Tante ver⸗ mehrt wurde, und in Verbindung mit ihrer Schoͤnheit ſie zu einem nicht unbedeutenden Preiſe machte, gab ihre Hand einem hochlaͤn⸗ diſchen Gutsherrn, der nie nach dem Nahmen ihres Großvaters fragte, und ſie wurde bei die⸗ ſer Gelegenheit von ihrer Tante ſo ſehr mit Geſchenken uͤberhaͤuft, daß ſie den Neid aller Schoͤnen in Dumbarton und Argyleſhire er⸗ weckte.

Euphemia glaͤnzte noch gegen zehn Jahre in der großen Welt, wo ſie, wie viele ihrer Schweſtern, ein gequaͤltes Herz unter einer froͤh⸗ lichen Außenſeite verbarg, und lehnte mehre glaͤnzende Antraͤge zu einer neuen Verbindung

abz endlich aber verrieth ſie die innere Wunde,

als ſie ſich nach dem Veſtlande begab, und ſich in das Kloſter zuruͤckzog, wo ſie ihre Erziehung