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Laßt mich hinaus, ſprach der junge Wilde.
Nicht eher, bis Du mir verſprichſt—
Nun, ſo ſollt Ihr froh ſein, daß wir beide hinaus kommen.— Mit dieſen Worten er⸗ griff er das brennende Licht, und warf es in den Werg, der alsbald aufloderte. Johanna ſchrie laut und eilte hinaus. Der Gefangene flog an ihr vorüber, oͤffnete ein Fenſter im Gange, ſprang in den Garten, kletterte uͤber den Zaun, lief wie ein Reh durch den Wald und erreichte das Seegeſtade. Das Feuer wurde mittlerweile geloͤſcht, jedoch vergebens ſuchte man den Gefangenen. Johanna behielt ihr Geheim⸗ niß fuͤr ſich, und ihr Antheil an ſeiner Flucht blieb unentdeckt; aber einige Zeit nachher ward ſein Schickſal bekannt, das ſo ſeltſam, als ſein zeitheriges Leben war. Butler erfuhr auf ſeine eifrigen Nachforſchungen, daß der Juͤngling zu dem Fahrzeuge gekommen war, womit ſein Ge⸗ bieter, Donacha, hatte abreiſen wollen. Der habſuͤchtige Schiffer aber, bei ſeinem ſchaͤndlichen Gewerbe an Treuloſigkeit aller Art gewoͤhnt,
und aͤrgerlich, die reiche Beute zu miſſen, die
Donacha an Bord zu bringen verſprochen hatte, bemaͤchtigte ſich des Fluͤchtlings, und nach ſei⸗
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