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moͤrder machte. Sie ſetzte Speiſe vor ihn, hob ihn auf, und machte die Stricke an ſeinen Armen locker, damit er eſſen koͤnnte. Er ſtreckte ſeine Haͤnde aus, woran noch Blut, vielleicht ſeines Vaters Blut, klebte, und aß gierig, ohne ein Wort zu ſagen.
Was war dein erſter Nahme? fragte Jo⸗ hanna, um das Geſpraͤch anzuknuͤpfen.
Der Pfeifer.
Aber dein chriſtlicher Nahme, der Nahme, worauf Du getauft biſt?
Ich wurde nie getauft, ſo viel ich weiß. Ich habe keinen andern Nahmen als der Pfeifer.
Armer, ungluͤcklicher, verlaſſener Knabe! ſprach Johanna. Was wuͤrdeſt Du thun, wenn Du entwiſchen, und dem Tode entgehen koͤnn⸗ teſt, den Du morgen fruͤh erleiden ſollſt?
Ich ginge zum rothen Robin, oder zum Feldwebel More Cameron(zwei beruͤchtigte Raͤu⸗ ber jener Zeit) und wollte Donacha's Tod an allen und jeden raͤchen.
O Du ungluͤcklicher Menſch! Weißt Du denn, was aus Dir werden wird, wenn Ou ſtirbſt?
Ich fuͤhle dann weder Kaͤlte noch Hunger, antwortete der Burſche verdruͤßlich.


