Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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Sklaven zu verſorgen pflegte. Eine Zeitlang aber fehlte es an Gelegenheie, und der Knabe, der unter dem Nahmen: der Pfeifer bekannt war, machte ſelbſt auf das Herz und die Zunei⸗ gung dieſes rohen Wilden Eindruck, der vielleicht in ihm Aubbruͤche eines eben ſo grauſamen und rachgierigen Sinnes ſah, als der ſeinige war. Wenn Donacha ihn ſchlug, oder ihm drohte, wie es ſehr oft geſchah, antwortete der Knabe nicht mit Klagen und Bitten, wie andre Kinder, ſon⸗ dern mit Fluͤchen und Racheverſuchen; er beſaß alle die rohen Verdienſte, wodurch Woggarwolfe's pfeiltragender Dienſtknabe das harte Herz ſeines Gebieters gewann:

Gleich wilder Wolfsbrut, vor des Raͤubers Fuß

Erzogen, konnt' er bittre Scherze ſagen

Und dreiſte Liedchen ſingen, und am Tiſch'

Den ſchaumbedeckten Humpen niederſtuͤrzend,

War er dem Scheine nach ein kleiner Mann.*)

Kurz, wie Donacha ſagte, der Pfeifer war eine wahre Teufelsbrut, und darum wollte er ihn immer bei ſich behalten. Von ſeinem elften Jahre an gehoͤrte der Knabe zur Bande,

*) Ethwald.