206 Handel, der damahl zwiſchen Schottland und Amerika getrieben wurde, um durch Seelenver⸗ kaͤuferei die Pflanzer mit Sklaven, ſowohl Maͤn⸗ nern als Weibern, beſonders aber mit unmuͤn⸗ digen Kindern, zu verſehen. Weiter konnte Rat⸗ cliffe die Spur des Knaben nicht verfolgen, zwei⸗ felte aber nicht, daß Donacha Auskunft uͤber ihn geben koͤnnte. Der Rechtsgelehrte in Edinburgh ſchickte daher durch einen Eilboten einen Brief an Staunton ab, und zugleich an den Schloß⸗ hauptmann einen Verhaftbefehl gegen den Raͤu⸗ ber, mit der Weiſung, zu dieſem Zwecke ſeine ganze Thaͤtigkeit aufzubieten.
Im Beſitze dieſer Nachrichten, und von den baͤngſten Beſorgniſſen erfuͤllt, ging Butler zu dem Schloßhauptmanne, den er nicht ohne Muͤhe bewog, das Ergebniß des Verhoͤres ihm mitzu⸗ theilen. Dieſe Ausſagen, und einige Fragen, die Butler an den aͤlteren Gefangenen richtete, beſtaͤtigten bald ſeine ſchrecklichſten Ahnungen. Wir geben hier die Hauptpunkte des Thatbe⸗ ſtandes, ohne ins Einzelne zu gehen.
Donacha hatte allerdings Effie's ungluͤckliches Kind in der Abſicht gekauft, es den amerikani⸗ ſchen Seelenverkaͤufern zu verhandeln, die er mit
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