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O Gott ſtraf' mich, das iſt zu grauſam, meine Gnaͤdige! Hat mir doch Seiner Gna⸗ den achtbarer Bevollmaͤchtigter in Edinburgh den ausdruͤcklichen Auftrag nebſt Verhaftbefehl geſchickt, Kraft deſſen ich den Donacha Dhu na Dunaigh ſuchen und greifen und vor mich und den Herrn Ritter, Georg Staunton, ſtellen ſoll, auf daß derſelbe ſeinen verdienten Lohn em⸗ pfange, das heißt, den Galgen, den er zweifels⸗ ohne verdienet, maßen er Euer Gnaden erſchreckt hat, ſo wie wegen anderer geringern Urſachen.
Mich erſchreckt? fragte die Edelfrau. Ich habe ja meinem Gemahle kein Wort von mei⸗ nem Schrecken am Waſſerfalle geſchrieben.
So muß er es auf andre Art erfahren ha⸗ ben. Warum koͤnnte er ſonſt ſo großes Ver⸗ langen tragen, dieſen Schurken zu ſehen, daß ich den Kerl auf allen Mooren ſuchen muß, als ob ich fuͤr's Finden etwas kriegte, und alles, was ich davon haben kann, iſt eine Ki⸗ gel durch den Kopf⸗
Waͤre es denn wirklich wahr, daß Ihr um meines Gemahls willen dieſen Menſchen zu fangen verſucht habt?
Bei Gott, aus keiner andern Urſache, ſo


