Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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31 chen und die Andern, Johanna's Gegenwart erkannten, verriethen ſie durch Bruͤllen und Um⸗ drehen ihrer breiten und anſtaͤndigen Stirnen, als ſie das wohlbekannte: Bru mein Liebchen! Bru mein Weibchen! hoͤrten, und durch andere Andeutungen, die nur demjenigen verſtaͤndlich ſind, der die Gewohnheiten der Thiere erforſcht hat, und ſie zeigten ein inniges Vergnuͤgen, als das Maͤdchen ſich ihnen naͤherte, ſie zu liebkoſen.

Selbſt die unvernuͤnftigen Thiere freuen ſich, Euch wiederzuſehen, ſprach die Alte, aber das iſt kein Wunder, Hannchen, Ihr waret immer freundlich gegen Vieh und Menſchen. Aber ich muß mir angewoͤhnen, Euch Jungfer zu nennen, Hannchen; Ihr ſeid ja nun in London geweſen, und habt den Herzog geſehen, und den Koͤnig und alle die vornehmen Leute. Doch wer weiß, ſetzte ſie ſchlau hinzu, wie ich Euch ſonſt noch zu nennen haben werde, denn ich denke wohl, es wird nicht lange mehr Deans heißen.

Nennt mich nur euer Hannchen, und dann trefft Ihr's immer recht, Marie.

Im Kuhſtalle war ein Thier, das Johanna betrachtete, bis ihr die Thraͤnen in die Augen kamen. Marie, die ſie mit theilnehmendem