Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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gen wie ein halber Mond im Hintergrunde des Thales empor, und rechts ſah man in der Ferne die rieſigen Berge der Grafſchaft Argyle daͤm⸗ mern, waͤhrend ſeewaͤrts die zerſtreuten, vom Blitze zerriſſenen Felſen Arrans die Ausſicht ſchloſſen.

Johanna aber, deren Geſchmack an mahle⸗ riſcher Naturſchoͤnheit, wenn ſie ihn anders be⸗ ſaß, nie war geweckt oder ausgebildet worden, konnte ſich uͤber die Reize der Landſchaft nicht ſo ſehr freuen, als uͤber den Anblick der treuen Hetley, welche in ihrem reinlichen Sonntags⸗ kleide und der glatt geſtrichenen blauen Schuͤrze an der Hausthuͤre ſie empfing. Die treue Alte verrieth bei dem Wiederſehen eben ſo viel Entzuͤcken, und kam Johanna mit der Verſicherung entgegen, ſie haͤtte den Hausherrn und das Vieh ſo gut gepflegt, als es ihr nur immer moͤglich geweſen waͤre. Die Alte entfernte ſich mit Johanna oon der uͤbrigen Geſellſchaft, und fuͤhrte ſie in die Wirthſchaftgebaͤude, um die erwarteten Lob⸗

ſpruͤche fuͤr ihre Wartung der Kuͤhe zu erhalten. Johanna freute ſich in der Einfalt ihres Herzens, ihre Pfleglinge wiederzuſehen; daß aber auch die ſtummen Guͤnſtlinge unſrer Heldinn, Maßlieb⸗