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gluͤcklichern Hoffnung. Die Eile, womit er ih⸗ rer Schweſter von neuem ſeine Theilnahme be⸗ wies, war ihr eine guͤnſtige Vorbedeutung, und ſie hoffte, Euphemia waͤre ſeine Gattinn gewor⸗ den. Wenn dieß der Fall war, ſo kam es ihr unwahrſcheinlich vor, daß er bei dem Vermoͤgen, welches er zu erwarten hatte, und bei ſeinen ver⸗ wandtſchaftlichen Verbindungen mit angeſehenen Perſonen, je wieder zu ſeinem fruͤhern ſtrafba⸗ ren Abenteurerleben zuruͤckkehren werde. Es hing ja ſein Leben davon ab, das Geheimniß zu bewahren, und dieß konnte nur dadurch geſche⸗ hen, daß er ſeine ganze Lebensweiſe aͤnderte, und Alle mied, die den Erben des Hauſes Wil⸗ lingham als den verwegenen, ſtrafbaren und verurtheilten Robertſon gekannt hatten,
Sie hielt es fuͤr wahrſcheinlich, daß er mit Euphemia auf einige Jahre in's Ausland ge⸗ gangen waͤre, und nicht eher in ſeine Heimath zuruͤckkehren werde, bis man die Porteous⸗Ge⸗ ſchichte gaͤnzlich vergeſſen haͤtte. Johanna hatte daher beſſere Hoffnungen fuͤr ihre Schweſter, als ihr Vater und Butler hegen konnten; aber es ſtand nicht in ihrer Macht, ihnen den Troſt mit⸗ zutheilen, den ſie bei dem Glauben fuͤhlte, daß


