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97. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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Die Hamiltonen waren zwar ſehr zahlreich, allein fle konnten zu ihren Feinden bloß auf den kleinen ſteilen Gaͤß⸗ chen, die nach der High Street fuͤhren, gelangen, und die Douglas hatten die Eingaͤnge mit Waͤgen, Faͤſſern und aͤhn⸗ lichen Gegenſtaͤnden verſperrt. Waͤhrend ſie durchzudringen ſuchten, wurden ſie von den Douglas mit Picken und Spee⸗ ren lebhaft angegriffen. Einige Wenige, welche die Straſſe erreichten, wurden getoͤdtet oder zerſreut. Der Graf von Ar⸗ ran und ſein Sohn, der Baſtard, waren froh, ein Koͤhler⸗ pferd, das ſie ſeiner Laſt entledigten, beſteigen zu koͤnnen, und entkamen durch die Flucht. Sir Patrick Hamilton wurde nebſt vielen andern getoͤdtet, und ſtarb ſo in einem Gefechte, das er auf jede moͤgliche Art zu verhindern geſucht hatte. Die durch dieſes Scharmützel verurſachte Verwirrung erhielt einen bedeutenden Zuwachs durch die plöͤtzliche Erſcheinung des Sir Davld Home von Wedderburn, des wilden Graͤnz⸗ anführers, der De la Baſtie erſchlug. Er kam mit einer 800 Mann ſtarken Reiterſchaar, um Angus zu unterſtuͤtzen, und als ex fand, daß das Gefecht begsnnen hatte, ließ er ei⸗ nes der Thore von Edinburgh wit Schmiedehaͤmmern einſchla⸗ gen, und drang in die Stadt. Die Hamiltonen flohen in großer Verwirrung aus der Stadt, und die Folgen dieſes Sefechtes waren der Art, daß die Buͤrger von Edinburgh es Clean-the-Caussway(Straßenſaͤuberung) nannten, weil die Straßen gleichſam von Angus Partei geſaͤubert wurden. Dieſer Vorfall verlieh Angus einen großen Vortheil bei ſei⸗ nen kuͤnftigen Sireitigkelten mit Arran; allein er liefert ein wildes Gemaͤlde der Zeiten, in welchen ein ſolcher Kampf in der Mitte einer volkreichen Stadt ſtattfinden konnte.

Ein Jahr nach dieſer Schlacht kehrte der Herzog von Plbanien aus Frankreich zuruͤck, um die Regentſchaft wieder

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