Teil eines Werkes 
97. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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Schotten beweiſen gerade durch dieſen eiſernen Gärtel, daß Jakobs Leichnam nicht in die Haͤnde der Englaͤnder gefallen ſeyn koͤnne, denn ſie haͤtten gewiß den Guͤrtel zu Begruͤndung der Wahrheit vorgewieſen und wuͤrden ihn vielleicht noch zei⸗ gen; deßhalb beſtritten die Schotten, daß der Leichnam, uͤber den die Feinde frohlockten, nicht der des Jakobs ſelbſt, ſon⸗ dern eines Nitters aus ſeinem Gefolge ſey, welcher eine des Koͤnigs aͤhnliche Waffenruͤſtung trug.

Dergleichen eitle Fabeln wurden erfunden und geglaubt, weil das gemeine Volk alles Geheimnißvolle liebte und gerne das fuͤr Wahrheit annahm, was darauf abzielte dem Feinde kein ſolches Siegeszeichen zuzugeſtehen. Derley Gerüchte wi⸗ derſprechen dem geſunden Menſchenverſtand. Lord Home war Kammerherr bei Jakob IWV. und beſaß deſſen Vertrauen in hohem Grade; er hatte von des Koͤnigs Tod durchaus keinen Gewinn zu hoffen; daher koͤnnen wir ihn auch keines ſo groſ⸗ ſen Verbrechens beſchuldigen, weil, wie geſagt, gar kein

Beweggrund vorhanden geweſen, welcher ihn hiezu haͤtte ver⸗ leiten koͤnnen. Jakobs Tod hatte ſogar des Grafen Untergang ur Folge, wie wir gleich ſehen werden. 3 Es ſcheint ſich zu beſtaͤtigen, daß der Koͤnig gewoͤhnlich 6 Zeichen ſeiner Reue fuͤr die an ſeinem Vater begangene e einen eiſernen Guͤriel trug; aber es iſt nicht un⸗ daß er ein ſo beſchwerliches Stuͤck Eiſen am hlacht abgelegt habe; deßhalb kann es den en wohl in die Haͤnde gefallen ſeyn; ſie warfen es 3 inlich weg, weil es durchaus keinen innern Werth tie, Den Leichnam, welchen die Englaͤnber für den Ja⸗ kobs hielte Lord Dacre auf dem Schlachtfeld gefun⸗ bick führen und dem Surrey uͤber⸗

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den; er ließ ihn nach 2 bringen. Die beiden jetztgenannten Lords kannten Jakob's