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aus den auserleſenſten ſeiner Edelleute, deren Waffenruͤſtun⸗ gen ſo gut beſchaffen waren, daß die Pfeile ihnen nicht ſcha⸗ den konnten. Sie kaͤmpften alle zu Fuß; der Koͤnig ſelbſt war abgeſtiegen; ſie ſtunden dem Grafen von Surrey gegen⸗ uͤber, welcher ſeine Abtheilung ebenfalls perſoͤnlich komman⸗ dirte. Die Schotten griffen mit wuͤthendem Ungeſtuͤmm an, und waren eine Zeit lang im Vortheil. Surrey's Schwadro⸗ nen kamen in Unordnung und ſeine Standarte in große Ge⸗ fahr; Bothwell und die ſchottiſche Reſerve hatte ebenfalls An⸗ theil am Gefecht genommen und die Englaͤnder ſchienen die Schlacht zu verlieren. Da kam Stanley, welcher die Hoch⸗ laͤnder geſchlagen, und bedrohte die eine Flanke von des Koͤ⸗ nigs Abtheilung, und der Admiral welcher Crawford und Montroſe beſiegt hatte, die andere. 3 Die Schotten fochten mit dem unerſchrockenſten Muthe; ſie vereinigten ſich mit der Reſerve unter Bothwell, bildeten mit ihren nach jeder Seite hin ausgeſtreckten Speeren einen Kreis und vertheidigten ſich hartnaͤckig. Da die Bogen nicht mehr anwendbar waren, ſo ruͤckten die Englaͤnder auf allen Seiten mit ihren Hellebarden vor, eine verderbliche Waffe, welche graͤßliche Wunden beibrachte; aber ſie konnten die Schotten weder uͤberwinden noch zum Ruͤckzug noͤthigen, ob⸗ gleich ſie ein ſchreckliches Blutbad unter ihnen anrichteten. Jakob ſelbſt ſiel mitten unter ſeinen kriegeriſchen Lords und treuen Anhaͤngern; er wurde zweimal von Pfeilen verwundet und endlich mit einer Hellebarde niedergeſtoßen. Mit Ein⸗ bruch der Nacht war die Schlacht eigentlich noch nicht ent⸗ ſchieden, denn das ſchottiſche Centrum behauptete ſeine Stel⸗ lung und Home und Dacre blieben wie eine Mauer ſtehen. In der Nacht endlich verließen die Ueberbleibhſel der


