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Jakob und deſſen Koͤnigreich Stellung. Der Koͤnig ließ ihn dieſe Falkenbewegung ohne Stoͤrung ausfuͤhren, obgleich ſich mehrere vortheilhafte Gelegenheiten zum Angriff darboten; als er aber ſah, daß das engliſche Heer zwiſchen ihm und ſeinem
Reiche Stellung genommen, befuͤrchtete er daß er von Schott⸗ land abgeſchnitten werden koͤnnte. Ein gewiſſer Giles Mus⸗ grave, ein Englaͤnder in des Koͤnigs Dienſten, den er bei die⸗ ſer Gelegenheit um Nath fragte, beſtaͤrkte ihn in ſeiner Mh nung und verſicherte ihn, daß wenn er nicht ſeine Stellun verlaſſe, und ſich mit den Englaͤndern ſchlage, der Graf ue Surrey in Schottland eindringen und das ganze Land ver⸗ wuͤſten wuͤrde. Auf dieſes hin ließ der Koͤnig das Zeichen zum Aufbruch elen und ſetzte ſich in Marſch. Die Schotten zuͤn⸗ beten ihre Baracken an, der Rauch verbreitete ſich laͤngs des Huͤgels hin und unter deſſen Schutze marſchirte die ſchotti⸗ ſche Armee den Huͤgel hinab, welcher auf der noͤrdlichen Sei⸗ te nicht ſo ſteil als auf der füdliche iſt, waͤhrend die Englaͤn⸗ der, ebenfalls unter dem Schutze der Rauchwolken ihnen ent⸗ gegen ruͤckten. Die Schotten marſchirten in vier ſtarken Co⸗ lonnen, alle in paraleller Nichtung; die aus den Bewohnern des Lothian gebildete Reſerye commandirte der Graf Both⸗ well. Die Englaͤnder ruͤckten ebenfalls in vier Abtheilungem vor, und ihre aus lauter Reiterei beſtehende Reſerve ſtund unter den Befehlen des Sir Dacre. Der linke Fluͤgel der Schotten unter den Befehlen des Grafen von Huntly und Lord Home griff zuerſt an und draͤngte n nicht nur den von Sir Edmund Howard befehligten rechten Flügel der Englaͤnder, ſendern brachte ihn auch in Unordnung. Sir Edmund wurde geworfen, ſeine Fahne genommen, und er ſelbſt ſtund in Ge⸗ fahr ſein Leben zu verlieren, wenn ihn nicht der Baſtard He⸗ fon gerettet haͤtte; dieſer kam mit einer Bande entſchloſſener


