Teil eines Werkes 
97. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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8 75 Grenzer und Hochlaͤnder mit, welche zum Theil ſo kange mit einander fochten bis mehrere von ihnen verwundet und nieder⸗ geſtochen wurden. Man ſagt der Koͤnig ſey nicht ſehr betruͤbt daruͤber geweſen, als er ſah, daß die unruhigen Koͤpfe, de⸗ ren Fehden und Pluͤnderungen die oͤffentliche Ruhe ſo oft ge⸗

ſtoͤrt hatten, auf eine ſolche Art verunglimpft worden ſind.

Die Luſtbarkeiten, welche aus Veranlaſſung der Verhei⸗ rathung des Koͤnigspgares und alle Feſte die waͤhreud des Koͤnigs Jakobs Regierung gegeben und die Lebensart die an ſeinem Hofe eingefuͤhrt worden, zeigten, daß die Schotten damals ein wohlhabenderes und geſitteteres Volk waren, als ſie früher geweſen ſind. Jakob IV. hatte durch den Glanz ſeines Hofes und durch die ehrenvolle Aufnahme, welche Fremde bei ihm fanden, im Ausland einen großen Ruf er⸗ worben. Im naͤchſten Kapitel wirſt Du finden daß er ſeine Zeit nicht allein mit Luſtbarkeiten und Lieblingsunterhaltun⸗ gen zubraͤchte, ſondern daß er ſie zur Wohlfahrt des Koͤnig⸗ reichs anwendete.—

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Fuͤnftes Kapitel.

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Berbeſſerung der ſchottiſchen Geſetze.— Uneinigkelten zwiſchen England und Schottland.— Einfall in England.— Schlacht bei Flodden und Tod Jacobs IV.

In der ruhigen Zeit, welche auf die Verheirathung Ja⸗ kobs folgte, entwarf er in Gemeinſchaft mit ſeinem Parla⸗ ment viele gute Geſetze die dem Lande großen Nutzen brach⸗ ten. Den Hochlanden und den weßtich gelegenen Inſelu

ſchenkte man beſonders viel Aufmerkſamkeit, weil ſie aus