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Sacrb IV. befoͤrderte ſpaͤterhin den Sir Andreas Wood zu hohen Aemtern und Wuͤrden, und er verdiente es auch füͤr ſeine geleiſteten Dienſte. Im Jahre 1490 kam ein engli⸗ ſches aus fünf Segeln beſtehendes Geſchwader in die Muͤn⸗ dung des Forth und pluͤnderte mehrere ſchottiſche Kauffahrtei⸗ ſchiffe aus, Sir Andreas verfolgte ſie mit zwei Schiffen, mit der Blume und der gelben Caravele*), nahm die fünf eng⸗ liſchen Schiffe weg und die Schiffsmannſchaft mit ihren Be⸗ fehlshabern gefangen und uͤberlieferte ſie in Leith dem Koͤnig. Heinrich VII. von England war uͤber dieſen Verluſt ſo ſehr aufgebracht, daß er einen ſtattlichen Serkapitaͤn, den Ste⸗ phan Bull, mit drei gut ausgeruͤſteten Schiffen in die hohe See ſchickte, um den Sir Andreas Wood aufzubringen. Sie ſtießen bei der Muͤndung des Frith auf ihn; von beiten Sei⸗ ten fochten ſie mit unerſchrockenem Muthe, wobei ſie ſo ſehr auf das Gefecht ſelbſt und ſo wenig auf irgend etwas anderes achteten, daß ſie ihre Schiffe den Fluthen uͤberließen, wo⸗ durch das Treffen, welches bei St. Abb's Head anſing, erſt in der Muͤndung des Tapfluſſes aufhoͤrte; endlich wurden die drei Schiffe des Stephan Bull genommen. Sir Andreas lieferte die Gefangenen wieder dem Koͤnig aus, und dieſer ſchickte ſie nach England zurück und lies Heinrich VII. ſagen, daß ſich die Schotten eben ſo gut zur See als zu Land ſchla⸗ gen koͤnnen.
Ich kehre zu den Lords, welche den Sieg bei Sauchie errungen hatten, zuruͤck. Sie faßten einen Entſchluß, wel⸗ cher das Gepraͤge einer großen Frechheit traͤgt; ſie verhoͤrten nemlich einige der Hauptperſonen, welche dem Koͤnig Ja⸗
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—— *) Eine Art runder leichter Schiffe.


