Teil eines Werkes 
97. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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welche laͤngere Speere trugen, als die d

aben angegebene Art gebildet hatte, beſtieg er das ihm oom Lord David Lindſay angebotene Pferd und ritt vorwaͤrts, um die Bewegungen des Feindes zu beobachten. Er ſah ihn von einer Anhoͤhe herab in drei Abtheilungen, deren jede etwa 6000 Mann ſtark geweſen ſeyn mag, vorruͤcken. Die Home's und Hepburn's befehligten die erſte Abtheilung, wobei ſich die oſtlichen Grenzbewohner und die von Oftlothian befanden. Die zweite Abtheilung beſtand aus den weſtlichen Graͤnzern oder den Bewohnern von Liddesdale und Anandale nebſt de⸗ nen von Galloway, die dritte aus den im Aufruhr begriffe⸗ nen Lords und ihren auserleſenſten Leuten; dieſe hatten den jungen Prinzen bei ſich und das große ſchottiſche Panier.

Da der Koͤnig ſeine eigene Fahne gegen ihn gerichtet ſah und wußte, daß ſein Sohn ſich in den feindlichen Reihen be⸗ finde, ſo verlor er allen Muth; denn er erinnerte ſich der

Prophezeihung, daß er durch ſeinen naͤchſten Anverwandten

fallen werde, ebenſo daß der Sterndeuter ihm von dem ſchot⸗ tiſchen Loͤwen erzaͤhlte, welcher durch ſeine eigene Junge ge⸗ freſſen werde. Dieſe eitle Furcht wirkte ſo maͤchtig auf ihn, daß ſeine Umgebung eine Veraͤnderung an ihm wahrnahm und ihn bat, er ſolle das Schlachtfeld verlaſſen; allein in demſelben Augenblick fing die Schlacht an.

Die Home's und Hepburn's griffen des Koͤnigs Vortrab an, wurden aber durch die Hochlaͤnder, welche ganze Ladun⸗ gen von Pfeilen auf ſie abſchoſſen, zuruͤck edrans Hierauf griffen die Grenzbewohner von Liddesdale und Anandale, übrigen Schotten mit einem wilden und furchtbaren Geſchrei an(das ſie ihr Slo⸗ gan nannten) und trieben die koͤniglichen Truppen zuruͤck.

Durch einen ſolchen ungewohnten Anblies und ein ſolches

Geſchrei verlor Jacob glle Geiſtesgegenwart, ſo daß er um⸗