58 lich überwaͤltigt haben, wie ſein Vater die Douglas bei Abercorn. Da ſein Heer beinahe 30,000 Mann ſtark war, ſo ſetzte er es gegen die Inſurgenten in Bewegung, nachdem beſonders der Lord Daold Lindſay von Byres den Koͤnig zum Vorrücken zu bewegen ſuchte. Dieſer letztere ſtellte 1000 Rei⸗ ter und 3600 Mann Infanterie aus den Grafſchaften Fife und Kinroß zur Armee; er ſelbſt ritt auf einem feurigen Schim⸗ mel zum Koͤnig hin, ſtieg ab und bat den Koͤnig dieſes edle Thier beſteigen zu wollen; er ſagte, daß es beim Vorruͤcken oder auf dem Nuͤckzug jedes andere Pferd in Schottland übertreffe, wofern der Koͤnig nur ſattelfeſt ſitze.
Der Koͤnig faßte hieranf Muth und ruͤckte im Vertrau⸗ en auf ſeine uͤberlegene Truppenzahl gegen die Rebellen vor. Das Schlachtfeld war nur ungefaͤhr eine oder zwei Meilen von demjenigen entfernt, woſelbſt Bruce an dem ſiegreichen SDage bei Bannokburn die Englaͤnder geſchlagen hatte; aber das Schickſal ſeines Nachkoͤmmlings war von jenem ganz verſchieden..
Der Ksnig theilte ſeine Armee in drei große Corps. Der Vöͤrtrab beſtand aus 10,000 Hochlaͤndern unter dem Commando des Sir Huntly und des Sir Athole; das zweite Corps aus 10,000 Mann von den weſtlichen Grafſchaften beſtehend, ſtund unter den Befehlen der Lords Erskine, Gra⸗ hame und Mentheith; der Koͤnig ſelbſt commandirte den Nachtrab, wobei die Buͤrger aus den verſchiedenen Staͤdten eingetheilt waren. Der Graf von Crawford und Lord David Lindſah commendirten den rechten Fluͤgel, den die Mannſchaft aus den Prooinzen Fife und Angus bildeten; Lord Ruthven den linken, wobei ſich die Bewohner von Strathearn und Stormont befanden.
Nachdem der Koͤnig ſeine Schlachtordnungslinie auf die


