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ſich nach dem Norden, woſelbſt ſich die Lords und Ebelleute der noͤrdlichen Provinz Forth an ihn anſchloſſen; nun ſunden das ſuͤdliche und noͤrdliche Schottland einander feindlich ge⸗ genuͤber.
Bei ſeiner Durchreiſe durch Fife beſuchte der Koͤnig den letzten Grafen von Douglas, welcher, wie ich oben erwaͤhnte, vertrieben und genoͤthigt worden war in der Abtei von Lin⸗ dores Moͤnch zu werden. Der Koͤnig bot ihm Verſoͤhnung und völlige Verzeihung an, wenn er geneigt ſeye aufs neue wieder in der Welt auftreten, ſich an die Spitze ſeiner Vaſal⸗ len begeben, und durch den Schrecken ſeines fruͤher erworbe⸗ nen Ruhmes dazu beitragen wolle, die Paniere der aufruͤhre⸗ riſchen Lords in den ſuͤdlichen Provinzen ſo in die Schran⸗ ken der Ordnung zu weiſen, daß ſie ſich des Rufes der Doug⸗ las wieder erinnern werden. Des alten Grafen Geſinnungen hatten ſich jedoch unterdeſſen geaͤndert und er lebte in einer andern Welt; deßhalb erwiederte er auf des Koͤnigs Antrag: „Eure Majeſtaͤt haben mich und Ihre ſchwarze Kiſte ſo lange unter Schloß und Riegel gelegt, daß die Zeit, in welcher wir Euch haͤtten gute Dienſte leiſten koͤnnen, verſtrichen iſt und wir zu nichts mehr faͤhig ſind.“ Mit dieſen Worten ſplelte er auf des Koͤnigs zuſammengeſcharrte Schaͤtze an, die, wenn er ſie zu rechter Zeit verwendet haͤtte, ihm das Zutrauen mancher Perſonen erworben haben wuͤrden, zugleich wollte Douglas zu verſtehen geben, daß er, als er noch juͤnger ge⸗ weſen, fuͤr den Koͤnig wohl ein Huͤlfscorps haͤtte zuſammen⸗ bringen koͤnnen.
Inzwiſchen kamen Angus, Home, Bothwell und andere
Mitverſchworne des hoben Adels überein, daß ſie wo moͤglich des jungen Prinzen, des Thronerben habhaft werden wollen,
am, wenn er gleich Kind ſey, von ſeinem Range zum Nach⸗


