54 und fuͤr eine Schande gehalten wurde, ohne Waffen ausiu⸗ gehen.
Des Koͤnigs Leidenſchaft zum Geld nahm, wie dies oft der Fall iſt, mit ſeinen Jahren zu. Er wollte nur dann ei⸗ ne Gunſtbezeugung erzeigen oder einem Beeintraͤchtigten Recht angedeihen laſſen, wenn man ihm irgend ein Geſchenk ge⸗ macht hatte. Dadurch erwarb er ſich einen ungeheuren Schatz, welches bei der großen Armuth des Landes freilich ganz ſonderbar klingt. Seine ſchwarze Kiſte, wie er ſeine
ſtarke Kaſſe zu nennen pflegte, war bis an den Rand herauf mit goldenen und ſilbernen Muͤnzen und mit vielen Silber⸗ barren und Juwelen gefuͤllt. Durch die Anhaͤufung ſolcher Schaͤtze vermehrte er jedoch die Unzufriedenheit des Adels un des Volkes und endlich brach eine allgemeine Verſchwoͤ⸗ ung gegen ihn aus.
Unter andern prachtvollen Gebaͤuden, welche der König aufuͤhren ließ, verdient ein innerhalb des Schloſſes Stirling beſind iicher Saal und eine koͤnigliche Kapelle erwaͤhnt zu werden; beide ſind von ausgeſucht ſchoͤner golhiſcher Bauart.
Er hatte auch ein Singchor und zwei Muſickchoͤre in ſeinen Dienſten, wovon das eine, ſo oft er in die Kirche bins, dem Gottesdienſt beiwohnen, und das andere, eben ſo vollſtaͤndigz die taͤglichen Befehle erwarten mußte.
Da dieſe Ei
ordnung, daß die Einkuͤnfte des Kloſters rwickſhire dazu verwendet wurden. Dieſes zatte ſeine Beſitzungen mitten unter denen der Some und Hepbutn, welche die Stiftung gemacht , doß der Prior des Kloſters aus einer dieſer beiden en erwahlt werden ſolle, damit ſie, falls ſie mit der Serſlichkett einen Kauf abſchließen wuͤrden, und uͤberhaupt
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ichtung bedeutende Koſten veranlaßte, ſo 3


