Teil eines Werkes 
97. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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Friedensunterhandlungen zwiſchen dem König und gen und zwiſchen Frankrelch und England ge

51 fandhaft er ſeiner Strafe entgegenſehe. Sie ſagten ihm, er ſey ein gemeiner Dieb und muͤſſe deßhalb auch mit all der einem ſolchen gebahrenden Schmach ſterben; ſie werden nicht nur keinen haͤnfenen Strick, ſondern ein Seil von Roßhan⸗ ren nehmnen, welches die groͤßte Schmach ſey, die man ihm anthun koͤnne. Hierauf wurde Cochran mitten auf der Bruͤ⸗ cke von Lauder(welche laͤngſt zerſtoͤrt iſt) gehangen und ſeine Mitgenoſſen rechts und links neben ihm. Nach beendigter Hinrichtung kehrten die Lordz nach Edinburgh zuruͤck und ſuchten den Koͤnig zu vermoͤgen, daß er im Schloſſe daſelbſt bleibe: dort hielten ſie ihn, jedoch ohne Verletzung der ihm gebuͤhrenden Ehrenbezeugungen— gleichſam gefangen. Mittlerweile hatten die Englaͤnder Berwick in Beſitz ge⸗ nommen, welcher wichtige Platz ſeit dieſer Zeit nie mehr von

den Schotten erobert wurde, obgleich ſie fortwaͤhrend dieſes

an der öͤſtlichen Grenze gelegene Vollwerk wieder zu berom⸗ men trachteten. Die Englaͤnder ſchienen ſehr geneigt ihre Vortheil verfolgen zu wollen; aber nachdem die ſchottiſche

hde Armee nach Haddington marſchirt war, wurde durch— mittlung des Herzogs von Albany Friede geſchloſſen; er hat⸗ te eingeſehen, daß alle die von den Englaͤndern ihm gemach⸗ ten Verſprechungen nicht in Erfi llung gehen könnt, ver⸗ zichtete deßhalb auf die Tyronbeſteigung S tlands und wunſchte ſeinem Vaterlande einen daueenden Frled e

eden zu ver⸗

ſchaffen.

Der Herzog von Albany und der berühmte Herzog von Glouceſter(nachmals Richard II

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K 5 den Noel⸗ 7 leitet he 5 Die beiden Herzoge hatten in Edinburgh eine perf

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