Edelleute Schottlands jene nur Maurer und Geiger. Coch⸗ rane, ein Baumeiſter, Rogers, ein Muſtkus, Leonard, ein Schmidt, Hommel, ein Schneider, und Torphichen, ein Fechtmeiſter waren ſeine Rathgeber und Geſellſchafter. Dieſe gemeine Geſellſchaft erregte den Haß des Adels, welcher nun anfing zwiſchen dem Koͤnig und ſeinen beiden Brudern, den Herzogen von Alban die fehr zum Nachtheile Jakobs ausfielen. Die beiden Prinzen gaben ſich ein ſolches Anſehen, und hatten ſo gefaͤllige Manieren, wie man es damals von Prin⸗ zen koͤniglichen Gebluͤts verlangte. Ein alter ſchottiſcher
altung, ein etwas breites Geſicht, eine rothe
* Ohren und machte ein furchtbares Geſicht, wenn er mit denen, die ſeinen Zorn erregten, fprach. Mar war in ſeinem Benehmen nicht ſo ernſthaft und befriedigte jeder⸗ mann, der ſich ſeiner Perſon naͤherte, durch ſeine Guͤte und ſeine gefaͤlligen Manieren. Beide Prinzen zeichneten ſich in militaͤriſchen Uebungen im Lanzenbrechen, im Jagen und an⸗ dern koͤrperlichen Uebungen aus, wogegen ihr Bruder, der König, hierin ungeſchickt war, ſey es, daß er keinen Geſchmack daran ſand, oder daß ſeine Furchtſamkeit ihn davon abhielt, wenn gleich in den damaligen Zeiten ſolche Eigenſchaften fuͤr ei⸗ nen Mann von hohem Rang unerlaͤßlich waren.
Des Konigs Furchtſamkeit kann vielleicht durch das un⸗ geſtuͤme Betragen des ſchottiſchen Adels entſchuldigt werden,
denn die Edellente, wie z. B. die Douglas und Boydes be⸗ fliſſen ſich eines hohen Ehrgeizes und kamen beſonders dadurch in die Verfuchung ihn in ihrer Stellung zum Koͤnig zu be⸗
y und Mar, Vergleichungen anzuſtellen,
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