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97. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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Kirkpatrik handelte auch wirklich ſehr edelmüthig, er brachte ihn in eine abgelegene Wohnung in Sicherheit und lieferte ihn nicht eher aus, bis ihm das Verſprechen gegeben wurde, man werde ſein Leben ſchonen. Douglas wurde ver⸗ urtheilt, in die Abtei Lindores eingeſchloſſen zu werden, wel⸗ chem Urtheil er ſich ruhig unterzog und dabei nur ſagte:„Wer nicht anders kann, der. muß ein Mönch werden.“ In dieſem

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Kloſter lebte er noch dier Jahre und mit ihm, dem letzten

Sproͤßling feiner Familie, erloſch der Hauptzweig dieſer furcht⸗ baren Grafen von Douglas. 3

Manche ſchottiſche Familien erſtanden aus ihren Truͤm⸗ mern in Folge der Gätervertheilung, die der Koͤnig auf Ko⸗ ſten Anderer zum Vortheil derjenigen, welche ihm geholfen, vorgenommen hatte. Unter dieſen befand ſich der Graf von Angus, welcher, obgleich Vetter des Grafen von Douglas, ſich auf die Seite des Koͤnigs geſchlagen hatte; er zeg bei 1 weitem den groͤßten Nutzen davon, er wurde ſo maͤchtig, daß ſeine Familie, wie wer ſpaͤterhin erſehen werden, ſich am Ende von demſelben Ehrgeiz hinreißen ließ, der ſeine fruͤhe⸗ ren Verwandte leitete, wobei er doch nie die Hohe erreichte oder ſo tief geſunken waͤre, als die Familie von der er ab⸗ ſtammte.

Durch den Fall des Donglas wurde guch Hamilton maͤch⸗ tiger. Die Flucht ſeines Vetters nach Aberkorn wurde ihm hoch angerechnet und er hiefͤr mit bedeutenden Guͤtern be⸗ lohnt; am Ende bekam er ſogar des Koͤnigs aͤlteſte Tochter zur Frau.

Sir David Scott von Kirkurd und Vuccleuch erhielt auch bedentende Laͤndereien faͤr den Dienſt, den er mit ſei⸗ nem Clan in der Schlacht bei Arkinholme geleiſtet hatte, und W. Scott;s Werke. XCVII. 5