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3 ſchon damals legte er den Grund zu der Herzogswuͤrde, wel⸗
che ſpaͤterhin ſeiner Familie zu Theil wurde.
„So, mein theures Kind, iſt der Welt Lauf, daß durch den Fall eines großen Mannes oder einer Familie ſich ande⸗ re erheben, ungefaͤhr ſo, wie ein fallender Baum ſeinen Saamen auf der Erde umherſtreut und dadurch neuen Pflan⸗ zen das Leben gibt.
Unter dieſer Regierung führten die Englaͤnder nicht viel Kriege gegen Schortkand, da ſie in ihrem eigenen Lande in den traurigen Buͤrgerkriegen von York und Lancaſter genug zu thun hatren. Aus demſelben Grunde wurde es vielleicht den Schotten moͤglich, in der Schlacht von Sark und in zwei andern Scharmuteln zu ſiegen. 3
Nachdem Jakob II. von der Mitbewerbung der Donglas und den immerwaͤhrenden Kriegen mit England nichts mehr zu befuͤrchten hatte, regierte er in Schottland ungeſtoͤrt. Das Königreich erfreute ſich wahrend ſeiner Regierung einer lansen Ruhe, und ſein letztes Parlament war im Stande ihm die regelmaͤßige und feſte Ausuͤbung der Geſetze zu em⸗ pfehlen, da er der Fürſt ſey, der alle Mittel beſitze ſeine koͤniglichen Pflichten erfällen zu können, ohne durch Muth⸗ willige vder Ungehorſame beintraͤchtigt zu werden. So war der Stand der Dinge im Jahr 1456; aber zwei Jahre ſpaͤ⸗ ter ſchwanden alle dieſe Hoffnungen.
Das feſte Grenzſchioß Royburah war ſeit der unglückli⸗
chen S t von Durham im Beſitz dr Englaͤnder ge⸗ blieben. er Koͤnig faßte den Entſchluß dieſes Bollwerk des
Koͤnigreichs wieder zu erobern. Jakob brach einen zur da⸗ maligen Zeit mit England abgeſchloſſenen Waffenſtillſtand und ſammelte die geſammten Streitkrafte ſeines Koͤnigreiches, um die große Unternehmung zu beginnen. Die Sdetleute


